Carport – die naturnahe Alternative zur Garage

Ein überdachter Stellplatz ist die naturnahe Alternative zur gemauerten Garage. Carports lassen sich in vielen verschiedenen Varianten konstruieren und passen sich dadurch optimal an die örtlichen Gegebenheiten und Platzverhältnisse an. Durch ihre offene Bauweise wirken auch große Carports weniger wuchtig als beispielsweise eine Garage. Ein weiterer Vorteil von Carports ist die gute Durchlüftung. Selbst Carports, die an drei Seiten geschlossen sind, bieten eine bessere Luftzirkulation als Garagen. Dadurch kann die Karosserie nach einer Fahrt durch den Regen schneller abtrocknen und die Gefahr von Rost verringert sich.

Damit der Bauherr lange Freude am Carport hat, und die Autos sicher und geschützt vor Witterungseinflüssen sind, gibt es bei der Planung und dem Aufbau eines Carports ein paar entscheidende Faktoren zu bedenken.

Den richtigen Standort für den Carport wählen

Ein Carport kann freistehend aufgebaut werden, oder direkt an das Haus angeschlossen sein. Nach Möglichkeit sollte man die Wetterseite berücksichtigen, also die Richtung aus der üblicherweise der Wind kommt. Das ist besonders dann zu bedenken, wenn eine oder mehrere Seiten des Carports geschlossen geplant werden. Wind entwickelt enorme Kräfte und deshalb sollte das Carport so konzipiert werden, dass es in diesem Fall ausreichend winddurchlässig ist.

Außerdem sollte man sich vor dem Aufbau informieren, ob man in seiner Heimatgemeinde eine Baugenehmigung für einen Carport braucht. Darüber hinaus sind die üblichen Vorschriften der Gemeinde und der Straßenverkehrsordnung zu beachten. Zum Beispiel Abstände zu den Grundstücksgrenzen und mindestens fünf Meter Abstand zu einem Kreuzungsbereich, beziehungsweise einer Straßeneinmündung, damit die Sicht der Verkehrsteilnehmer nicht eingeschränkt wird.

Carport – Eigenkonstruktion oder Bausatz?

Mit etwas handwerklichem Geschick kann der Bauherr seinen Wunsch Carport selber entwerfen. Dabei muss er allerdings wichtige Details für die Statik beachten. Das Dach muss so konstruiert sein, dass das Wasser ablaufen kann und es die örtlich übliche Schneelast aushält. Dementsprechend müssen die tragenden Balken und Hölzer die richtige Stärke haben. Damit das Carport auch bei stärkerem Wind stabil bleibt, müssen ausreichend Querverstrebungen eingeplant werden.

Wer beim Aufbau des Carports auf Nummer Sicher gehen möchte, der benutzt einen der vielen verschiedenen Bausätze, die von diversen Anbietern und Baumerkten geführt werden.

Das Holz fürs Carport

Ein Carport steht das ganze Jahr über im freien und ist allen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Regen, Frost, starke Sonneneinstrahlung und Schnee, gerade das Dach des Carports muss eine schwere Last tragen. Daher sind Dichte und Stabilität die wichtigsten Kriterien für die Wahl der Holzart. Aber auch Insektenbefall und Pilze gehören zu den Risiken denen das Carport Holz ausgesetzt ist. >p>Das Holz der Wahl sollte deshalb auf jeden Fall ein Nadelholz sein. Nadelhölzer haben längs verlaufende Tracheiden, diese Struktur gibt dem Holz die benötigte Festigkeit und leitet gleichzeitig das Wasser ab. Durch ihren hohen Harzgehalt sind Nadelhölzer außerdem resistenter gegen Pilzbefall aus Laubhölzer.

Typisch für den Carportbau und andere Bauvorhaben aus Holz im Freien ist das Fichtenholz. Fichte ist ein Holz mit hoher Festigkeit und neigt beim Trocknen nicht zum Verdrehen oder Reißen. Es lässt sich leicht verarbeiten und ist formstabil. Durch eine geeignete Lasur kann es dauerhaft vor Witterungseinflüssen, Pilz- und Insektenbefall geschützt werden. Außerdem ist Fichte ein recht preisgünstiges Baumaterial.

Stabiles Carport – das Fundament macht den Unterschied

Nicht nur die Statik der Holzkonstruktion des Carports spielt eine große Rolle. Der richtige Untergrund, beziehungsweise die optimale Verankerung der Pfosten im Boden, tragen zu einer langen Lebensdauer und der Stabilität des Carports bei.

Besonders bei großer Wind Last sollten die Pfosten mit stabilen H-Ankern in tiefe Fundamente einbetoniert werden. Denn nichts wäre schlimmer, als ein Carport, welches beim ersten Sturm zusammenbricht und das darunter stehende Auto beschädigt, oder sogar Schäden bei Dritten verursacht. Denn der Eigentümer ist haftbar für solche Schäden, die auf Grund einer Fehlkonstruktion oder mangelnder Stabilität entstehen.

Carport – rund um sicher vom Fachmann

Wir planen mit Ihnen gemeinsam Ihr Wunschcarport und beraten Sie rund um den Stellplatz. Denn ein Traumcarport braucht einen optimalen Untergrund, sinnvolle Beleuchtung und eine effiziente Entwässerung. Nehmen Sie Kontakt auf, wir freuen uns auf Sie.