Feuer im Garten – Ein Trend mit unzähligen Möglichkeiten

Offenes Feuer nur im Garten nur im Grill? Diese Zeiten sind vorbei. Die knisternden und flackernden Flammen mit ihren wunderschönen Farben und Schattenspielen zaubern ein tolles Ambiente in jeden Garten. Die Optik alleine macht die Flammenpracht allerdings nicht interessant, gerade der vielfältige Nutzen der unterschiedlichsten Feuerstellen macht den Reiz aus.Wann ist offenes Feuer im Garten erlaubt?

Gemütlich in netter Runde um ein knisterndes Feuer sitzen und dabei etwas leckeres Rösten. Das gehört einfach zu lauen Sommerabenden, aber auch im Winter mit einem schönen heißen Glühwein macht Wintergrillen riesen Spaß. Damit das offene Feuer allerdings nicht zu einer Gefahr wird, oder für Streit unter den Nachbarn sorgt, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Ein offenes Feuer an einer Feuerstelle oder auch in einem Feuerkorb kann unter Umständen einen Brand auslösen. Die Rauchentwicklung ist um ein vielfaches stärker als beim normalen Grillen mit Kohle und kann schnell mal zu einem Nachbarschaftsstreit führen. Deshalb sollten Sie sich unbedingt an die gesetzlichen Vorgaben halten.

Feuer im Garten muss angemeldet werden

Ob man ein Feuer im eigenen Garten anzünden darf und was man dabei beachten muss, ist in jedem Bundesland und dann noch einmal in den einzelnen Gemeinden unterschiedlich geregelt. Ein Anruf beim zuständigen Ordnungsamt bringt sofort Klarheit und das Feuer ist schon mal ordnungsgemäß angemeldet, so dass die Nachbarn nicht meckern können.

Kleine und gesicherte Feuer, wie zum Beispiel in Feuerschalen oder Feuerkörben sind in der Regel nicht Genehmigungspflichtig. Sie dürfen allerdings keine Brandgefahr darstellen und die Rauchentwicklung muss sich in Grenzen halten. Dabei gilt es besonders auf die Gefahr von Funkenflug zu achten. Wenn Sie in einer Gemeinde mit Reetdach Häusern in unmittelbarer Nähe wohnen, sollten Sie sich auf jeden Fall über die örtlichen Brandschutzbestimmungen informieren.

Darf ich Müll und Gartenabfälle im Garten verbrennen?

In einigen Bundesländern wie Berlin, Bayern, Niedersachsen und Hamburg ist das Verbrennen von Gartenabfällen, also Laub, Zweige und Baumschnitt nicht erlaubt. Es gelten für einzelne Gemeinden und Kommunen immer wieder Ausnahmeregelungen. So gibt es zum Beispiel spezielle Zeiten beziehungsweise Tage, an denen es erlaubt ist. Ein Anruf bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung bringt auch hier Licht ins Dunkel.

Normaler Müll oder auch lackierte und bearbeitete Holzteile von Möbeln, Bodenbeläge wie Laminat und alle Plastik haltigen Gegenstände dürfen unter keinen Umständen verbrannt werden. Es kann zu einer immensen Rauchentwicklung kommen und zu einer enormen Umweltbelastung durch giftige Dämpfe und Partikelrückstände.

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