Gartenpflege im Winter – Frostschäden am Rasen

Bei Schnee und Frost hat der Garten Winterpause und wird am besten in Ruhe gelassen. Das gilt besonders für die Rasenflächen. Sind die zarten Halme stark gefroren und liegen unter einer Schneedecke können sie unter Druck brechen wir Glas. Daher sollten wir die Rasenflächen am besten nicht betreten und schon gar nicht mit schweren Winterstiefeln.

Die Rasenflächen sind also Tabu, denn wo der Rasen beschädigt wurde bilden sich braune, matschige Stellen. Das sieht zunächst sehr dramatisch aus, allerdings werden meistens nur die grünen Halme zerstört und die Wurzeln im Boden bleiben intakt. Sobald die Tage wieder länger werden, die Temperaturen steigen und der Rasen mehr Sonnenstunden abbekommt, können die Halme nachwachsen und nach ungefähr vier Wochen sind die Frostschäden wieder rausgewachsen.

Dauerhafte Frostschäden vermeiden

Damit die braunen Stellen nicht zu einem Problem im Frühjahr und im Sommer werden gilt es ein paar Dinge zu beachten. Wichtigste Regel, nicht zu oft auf die gleichen Stellen treten. Wir kennen das alle, man hat immer einen bestimmten Weg von A nach B über die Rasenfläche. Ein Gartenweg ist häufig keine Alternative, da wir uns eine zusammenhängende Rasenfläche wünschen.

Gerade im Winter kann das aber den Rasen nachhaltig schädigen. Der Laufweg wird erst braun, und dann kahl. Wird der Weg weiter ausgetreten, wühlen wir den Boden auf und zerstören das Geflecht aus Rasenwurzeln darunter. Das betrifft den sogenannten Vegetationspunkt, wo sich die Halme verzweigen. Wer über den Schnee läuft knickt die Halme nicht nur ab, sondern verdichtet den Schnee auch zu Eis und nimmt dem Rasen dadurch den Sauerstoff.

Ab April kahle Stellen nach säen

Zeigt der Rasen kahle und braune Stellen, bleibt dem Gartenbesitzer meist nichts Anderes übrig als die toten Stellen zu entfernen. Wenn im April kein Nachtfrost mehr herrscht können diese Stellen nach gesät werden. Eine besonders schnell wachsende Sorte ist Lolium perenne (Deutsches Weidelgras). Es keimt sehr schnell und verhindert dadurch die Ausbreitung von Unkräutern. Später wachsen die anderen Rasengräser zwischen die Nach Saat und es entsteht eine Rasenmischung, wie auf der übrigen Rasenmischung.

Gesunde Rasenflächen mit Expertenhilfe

Gesunde, grüne Rasenflächen, frei von Moos und Unkraut. So wünscht sich jeder Gartenbesitzer seinen Rasen. Mit der richtigen Pflege und Aufbereitung klappt es garantiert. Sprechen Sie uns unverbindlich an, wir freuen uns auf Sie.

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