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Wege- und Grauflächenpflege in Norddeutschland

Grauflächenpflege im Winter

Der Garten und ihr Grundstück sind die Visitenkarte des Hauses. Umso wichtiger ist es Grauflächen und Grünflächen zu pflegen und in Stand zu halten. Der erste Eindruck entsteht bereits beim Betreten der Einfahrt oder des Gehwegs zum Haus. Unkraut, Schmutz oder Müll beeinträchtigen das Image. Aber auch der Bürgersteig vorm Haus bedarf einer regelmäßigen Pflege. Und die obliegt in vielen Gemeinden den Anwohnern selbst.

In einer gepflegten Umgebung benimmt man sich

Egal ob Firmengelände oder öffentlicher Platz, in einer gepflegten Umgebung benehmen sich die Leute eher, und es kommt weniger zu Vandalismus und Verschmutzungen. Eine nicht mehr ganz feststehende Parkbank ist leichter aus der Verankerung zu brechen, ein schmutziger Untergrund animiert eher dazu den Müll einfach fallen zu lassen, als saubere und gepflegte Flächen.

Das Haftungsrisiko minimieren

Gerade Unternehmen und öffentliche Institutionen haben die Pflicht Gefahrenquellen auf ihrem Grundstück und dem angrenzenden Verantwortungsbereich zu beseitigen. Witterungseinflüsse und Schädlinge können Bäume angreifen und zum Umstürzen bringen oder Äst herabfallen lassen. Im Herbst macht herabfallendes Laub die Wege rutschig und im Winter kommen Schnee und Glatteis hinzu. Eine regelmäßige Pflege der Grauflächen ist unerlässlich um das Haftungsrisiko zu minimieren.

Grauflächen im Winter richtig Räumen und Streuen

Wenn es im Winter friert und Schnee fällt, wird es für viele Mieter und Hausbesitzer ungemütlich. Schneeschieben auf Gehwegen und Bürgersteigen und Streugut ausbringen heißt es dann. Denn im Winter gilt die Räum- und Streupflicht. Die an das Grundstück angrenzenden öffentlichen Gehwege müssen schnee- und eisfrei sein. Denn Passanten sollen nicht ausrutschen und sich verletzen.

Aber womit streut man am besten? In vielen Baumärkten und Discountern wird Tonnenweise Auftau-Salz angeboten. Dabei ist der Einsatz für den Hausgebrauch in den meisten Gemeinden nicht erlaubt.

Streusalz - erlaubt oder verboten?

Salz als Streumittel hat viele Nachteile. Es schädigt die Umwelt, die Karosserie der Fahrzeuge und letztendlich auch Gehwege und Straßen. Besonders bei empfindlichen Natursteinen, Marmor und Fliesen Untergründen sollte auf den Einsatz von Salz verzichtet werden.

Ob man im Winter mit Salz streuen darf ist in den Satzungen, Verordnungen oder Gesetzen der jeweiligen Kommunen und Städten geregelt. In den meisten Gemeinden ist es mittlerweile aber grundsätzlich verboten.

Im Privaten Bereich reicht es meistens aus, den Gehweg sorgfältig mit Schippe oder Besen zu räumen. Besteht darüber hinaus Glättegefahr, sollten sogenannte abstumpfende Streumittel verwendet werden, wie Split oder Granulat.

Welche Streumittel gibt es?

Sand und Split sind die besten Varianten zum Streuen bei Glatteis. Sie sind natürlich und damit umweltbewusst und lassen sich nach dem Winter problemlos entfernen. Split lässt sich sogar einsammeln und im nächsten Jahr wiederverwenden. Wird ein Schnee und Eis reicher Winter erwartet, empfiehlt es sich, Streugut im Herbst einzulagern, damit es nicht vergriffen ist.

Streuen von Grauflächen – Wer, wo und wann?

Gehwege sind noch vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs Schnee und Eisfrei zu machen. Der Deutsche Mieterbund sagt dazu: „Alle Wege, auf denen Besucher häufig laufen – etwa zur Haustür, zum Parkplatz, Müllcontainer oder Briefkasten – sind bei Schneefall frei zu schippen und zu streuen.“

Die Ausführung der Wegeräumpflicht trifft aber nicht unbedingt den Hauseigentümer selbst: Gerade in Mehrfamilienhäusern oder Wohnungsanlagen wird häufig ein professioneller Winterdienst oder ein Hausmeister beauftragt. Und auch auf Mieter können die Winterpflichten übertragen werden. Achten Sie auf entsprechende Vereinbarungen im Mietvertrag und berücksichtigen Sie Angaben in der Hausordnung, ob und wie die Räum- und Streupflichten unter mehreren Mietern aufgeteilt werden.

Vollständig befreien kann sich ein Eigentümer von seiner Verantwortung aber nicht. Nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muss er sich vergewissern, dass die zum Schippen verpflichteten Personen ihre Arbeit auch tatsächlich ausführen. Im Einzelnen müssen die vor Ort Verantwortlichen bei Schneefall räumen und bei Glätte darüber hinaus mit abstumpfenden Mitteln wie Granulat, Rollsplitt oder Sand streuen.

Im Winter alle drei Stunden streuen

Wer es geschafft hat den Bürgersteig vor Beginn des Berufsverkehrs zu Räumen, ist noch lange nicht aus dem Scheider. Bei Dauerschneefall muss öfters geschippt werden, spätestens am Mittag sollte nachgeräumt werden. Bei Glatteis muss sogar alle drei Stunden gestreut werden. Berufstätige, Urlauber und Kranke müssen für eine Vertretung sorgen, die dieser Pflicht an ihrer Stelle nachkommt.

Grauflächenpflege vom Profi

Gepflegte Grauflächen beginnen schon mit der Auswahl der richtigen Materialen und einer sorgfältigen Planung und Anlage der Untergründe. Lassen Sie sich vom Profi beraten. Wir stehen von der Planung bis zur Umsetzung an Ihrer Seite. Damit Sie lange Freude an Ihren Gehwegen, Auf- und Einfahrten und Parkplätzen haben.

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