Artikelinhalt Herbstzeit ist Rattenzeit

Herbstzeit ist Rattenzeit

Zum Herbst hin steigt die Gefahr der Besiedlung von Garten und Garage durch Ratten. Besonders kurz vor dem ersten Frost, suchen Ratten und Mäuse ein passendes Quartier für den Winter. Denn nicht nur Menschen zieht es bei Kälte und Nässe ins warme. Und dabei kommen sie immer dichter an unsere Siedlungen heran. Sie suchen Unterschlupf in Gartenlauben, Garagen, und sogar Kellern und Dachböden.

Besonders Wanderratten sind ein zunehmendes Problem. Die Ratten vermehren sich schnell und sind schlaue und anpassungsfähige Tiere.

Tischlein deck dich…

Ratten sind Allesfresser, und es gibt kaum Nahrung, die sie verschmähen. Kritisch wird es, wenn Ratten durch falsches menschliches Verhalten sogar „gefüttert“ werden. Dann wächst die Population schnell auf hunderten von Tieren an.

Als kritisch zu betrachten sind zugängliche Lagerplätze von Abfällen, wie Komposthaufen oder auch gelbe Säcken die nicht in einer Tonne aufbewahrt werden. Hier finden die Ratten alles was das Herz begehrt und haben ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Speisereste, Obst und Kartoffelschalen, gehören nicht in den Kompost.

Ebenso problematisch ist das Füttern von Vögeln. Gerade an Stellen, an denen die Vögel das ganze Jahr hindurch gefüttert werden, siedeln sich die Ratten gerne an. Finden sie dann noch geeignete Unterschlüpfe in Holzstapeln oder in einem Schuppen, ist die Ratten Idylle perfekt.

Ratten sind wahre Akrobatik Künstler. Kopfüber an einem Ast zu hängen, und dabei einen Maisenknödel zu plündern, ist für sie kaum eine Herausforderung. Vogelfutter sollte also in für Ratten unzugänglichen Futterautomaten aufgehängt werden.

Wer regelmäßig Speisereste über die Toilette in der Kanalisation entsorgt, lockt die Nager damit ebenfalls an. Ratten sind durchaus in der Lage ein günstig gelegenes Fallrohr bis zur Toilette, der Nahrungsquelle, empor zu klettern. Die kräftigen Nager schaffen es zum Teil sogar den Toilettendeckel hochzudrücken.

Ratten bekämpfen – aber richtig

Ratten verbreiten eine Vielzahl gefährlicher Krankheiten und Parasiten. Eine Überpopulation der schlauen Tiere schadet auch der normalen Fauna. So plündern Ratten auch gerne die Nester von Singvögeln und machen auch vor jungen Eichhörnchen nicht halt. Das gleiche gilt natürlich auch für Ziergeflügel und kleine Heimtiere.

Es ist also wichtig die Bestände unter Kontrolle zu halten. Da die großen Fressfeinde der Ratten, wie Uhu, Habicht, Fuchs und Co. Selten so zahlreich vertreten sind, die Population in einem biologischen Gleichgewicht zu halten, muss der Mensch nachhelfen.

Zunächst gilt es, im eigenen Umfeld aufzuräumen. Holzstapel sollten immer mal wieder umgeschichtet werden, der Abfall (besonders Speisereste) so entsorgen, dass die Ratten nicht rankommen und Schuppen und Garagen aufräumen und sichern, damit die Ratten keinen Unterschlupf finden. Vogelfutter in Futterautomaten reichen. Ställe von Heimtieren und Geflügel regelmäßig reinigen und kontrollieren.

Sind diese Maßnahmen beachtet, ist die effektivste Methode zur Bestandsdezimierung Gift. Rattenköder und Köderboxen, sollte man aber nur im Fachhandel oder direkt vom Schädlingsbekämpfer erwerben, und sich in den richtigen Umgang einweisen lassen. Denn Rattengift ist nicht nur für die Ratten tödlich, auch Haustiere, wie Hunde und Katzen können über tote Ratten mit dem Gift in Kontakt kommen und verenden. Das gilt auch für Beutegreifer, die eine vergiftete Ratte fressen und für Aasfresser.

Die Köder müssen unbedingt in gesicherten Köderboxen ausgebracht werden. Auch ein gut sichtbarer Hinweis am Grundstück, dass Rattengift ausliegt, ist unerlässlich. Am besten mit der Art des Giftes und dem Gegenmittel.

Besiedlung durch Ratten verhindern

Mit diesem Artikel, möchten wir Ihnen helfen, eine Besiedlung durch Ratten in Ihrem Garten zu verhindern. Denn Vorsorge ist besser als Bekämpfung. Bei allen Anliegen rund um Ihren Garten, steht Ihnen das Team der Firma Plath gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Nehmen Sie Kontakt auf, wir freuen uns auf Sie