Drittbeste Nachwuchs-Landschaftsgärtner Schleswig-Holsteins kommen aus Klein Rönnau und Großensee

Am 10. Und 11. Juni waren auf der Landesgartenschau Eutin die Landschaftsgärtner los. Beim Landschaftsgärtner-Cup Nord trafen die 36 talentiertesten Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau der Länder Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern aufeinander. In Zweierteams maßen sie ihr Können und kürten die Besten ihrer Zunft. Rosig lief der zweitägige Berufswettkampf für Marcel Hilpert vom Fachbetrieb Plath Garten- und Landschaftsbau in Klein Rönnau und Philip Ammon vom Unternehmen Eggers Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG in Großensee. Das Team sicherte sich den 3. Platz auf schleswig-holsteinischer Landesebene und den 6. Platz in der länderübergreifenden Gesamtwertung.

Bevor sie am Nachmittag des 11. Juni bei der Siegerehrung die Lorbeeren für ihre gute Performance ernten konnten, hatten Marcel Hilpert und Philip Ammon an den zwei Wettkampftagen des Landschaftsgärtner-Cups Nord insgesamt sechs Themenstationen zu meistern. Seite an Seite mit den 17 weiteren Teams aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern stellten sie ihr Wissen rund um das Bearbeiten und Bestimmen von Natursteinen unter Beweis, führten Vermessungen durch, bestimmten Pflanzen, demonstrierten ihre Geschicklichkeit im Umgang mit technischen Geräten und beantworteten Fragen zur Arbeitssicherheit.

Herzstück und größte Herausforderung des Berufswettkampfes war auch in diesem Jahr die Bauaufgabe, bei der jeweils neun Teams innerhalb von sechs Stunden nach einem festgelegten Plan einen 16 Quadratmeter großen Garten bauen. Die Gartensituation steht bei jedem Landschaftsgärtner-Cup Nord unter einem anderen Motto und vereint elementare praktische Fähigkeiten, die in der Ausbildung zum Landschaftsgärtner vermittelt werden. Auf dem Landesgartenschaugelände in Eutin errichteten die Auszubildenden ihre Gärten in einer Flucht entlang der Seepromenade in der Stadtbucht. Die historische Kulisse des Eutiner Schlosses diente als Inspiration für das diesjährige Thema der Bauaufgabe: Es galt, einen mittelalterlichen Garten anzulegen, inklusive Burgruinenmauer, Bauerngarten, Pergola, Wegen aus Katzenkopfpflaster und einer Zugbrücke aus WPC-Dielen.

Die beiden Auszubildenden aus Klein Rönnau und Großensee überzeugten die Fachjury auch bei dieser Aufgabe, die mit einer Gewichtung von 65 Prozent in die Gesamtwertung einging. „Wir sind gut klar gekommen und haben die Arbeiten zu Beginn der Bauaufgabe so verteilt, dass jeder von uns die Aufgaben erledigt, die er am besten kann“, sagte Philip Ammon. Marcel Hilpert ergänzte: „Wir kennen uns aus den Lehrgängen unserer Ausbildung und wissen um die Stärken und Schwächen des jeweils anderen. Das hat uns geholfen, ein gutes Zeitmanagement zu finden. So hatten wir noch ausreichend Zeit für die Feinarbeiten.“

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