Rasenarten

Die Auswahl der richtigen Sorte Rasen richtet sich nach Standortbedingungen, geplanter Nutzung und gewünschtem Pflegeaufwand.

Generell besteht Rasen aus der Saat verschiedener Gräser. Um so wichtiger ist es auf die optimale Zusammensetzung für Ihre Ansprüche zu achten. Auf den ersten Blick sprießt alles schnell und wird grün. Aber die Nachteile überwiegen - Geringe Wuchsdichte, zu viel Schnittgut oder die Bedingungen der Umgebung eignen sich nicht für die gewählte Grassorte.

Züchter verstärken die Eigenschaften der verschiedenen Sorten durch gezielte Auswahl. Aus dem Gras in freier Natur wentwickelt sich eine an den späteren Gebrauch optimal angepasste Sorte.

Hilfe bei der Auswahl bietet das Prädikat RSM Regel-Saatgut-Mischung. Dahinter steht die Zusammenarbeit von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau e. V. (FLL) und der Deutschen Rasengesellschaft.

Kennzeichnung: Zierrasen RSM 1.1, Gebrauchsrasen RSM 2.2, Sportrasen 3.2.

Durch die unterschiedlichen Anteile der Grassorten, hat jede Mischung auch unterschiedliche Ansprüche an die Pflege. Wer diese beachtet, kann sich an einem gesunden Rasen erfreuen.

Spielrasen / Gebrauchsrasen

Wenn eine intensivere Nutzung der Rasenflächen geplant ist, empfiehlt sich eine strapazierfähige Mischung. Schnell wachsende Sorten überwachsen Belastungsschäden in der Vegetationsdecke zügig. Erhöhter Wachstum hat den Nachteil, dass öfter gemäht werden muss. Eine deutliche Hilfe bei der Rasenpflege ist ein Mähroboter.

Sportrasen

Hier geht die Anforderung an die Belastbarkeit über die an die Mischungen für den privaten Bereich hinaus. 

Der Rasen muss sehr hohe Spannkraft und Elastizität besitzen, auch nach starker Belastung muss der Rasen sich wieder aufrichten. Unkraut darf sich nicht bilden, eine ebenmäßige Grasnarbe ist unerlässlich.

Eine schöne Rasenfläche erzielt man mit sorgfältiger Pflege. Wöchentliches Mähen in der Wuchsphase, regemäßige Bewässerung in trockenen Wetterphasen und Reparaturen geschädigter Stellen sollten zeitnah vorgenommen werden.

Zierrasen

Der Name ist Programm, Zierrasen dient vor allem zur Begrünung. Er eignet sich nicht für Nutzflächen, als Spielwiese für Kinder oder Hunde. Der Wachstum ist verringert und der Schwerpunkt liegt auf ebenmäßigem Wachstum und hoher Wuchsdichte. Es muss seltener, aber regelmäßig gemäht und ausreichend gegossen werden. Damit ist er in der Pflege nicht weniger aufwändig als schnell wachsende Sorten.

Schattenrasen, trockenheitsresistente Rasensorten und Rollrasen

Schattenrasen

Fällt wenig Sonne auf die geplante Rasenfläche gibt es eine hilfreiche Lösung – Schattenrasen.

Bei Orten mit ungünstigen Lichtverhältnissen, breiten sich schnell Moos, Pilze und Unkraut im Rasenfilz. Dagegen muss sich der Rasen durchsetzen und höhere Bodenfeuchtigkeit gut vertragen.

Wenn die Verhältnisse selbst für den Schattenrasen zu unwirtlich ist, kann man prüfen, ob es Möglichkeiten gibt sie zu verbessern. Eine Drainage hilft bei zu hoher Feuchtigkeit, nehmen Bäume oder Hecken das Licht, hilft es si zurück zu schneiden. Falls keine Maßnahmen möglich sind, stehen Alternativen zu Rasen zur Verfügung.

Zur Pflege, er sollte nicht zu kurz geschnitten werden, die verringerte Trittfestigkeit macht ihn anfälliger für Schäden. Dafür wird weniger Bewässerung benötigt, im Schatten trocknet die Sonne den Boden weniger aus, Regenwasser und Tau halten sich länger.


Trockenheitsresistente Rasensorten

Der Wettertrend scheint zu längeren warmen und trocknen Phasen im Sommer zu gehen. Wer mit wenig Wasser auskommen möchte, kann bei der Neuanlage oder einem Rasenwechsel einen dürreresistenten Rasenmix wählen. Diese Mischungen bestehen zu einem hohen Anteil aus Sorten, die eine hohe Hitze- und Trockenheit vertragen sowie tiefe Wurzeln besitzen.

Weitere Vorteile sind, er ist belastbar, wenig anspruchsvoll an Bodenverhältnisse und verträgt kältere Temperaturen im Winter.

Rollrasen

Die schnellste Lösung für die Neuanlage von Rasenflächen. Die kompetente Untergrundvorbereitung ist die Basis, damit der Rollrasen sich gut verwurzelt und ein kräftiger Wachstum gesichert ist. Fachgerecht und sorgfältig verlegt, bringt diese Rasenart viele Vorteile mit sich.

Er ist wesentlich schneller begehbar als die ausgesäte Variante. Bereits nach zwei Wochen sind die Flächen nutzbar. Gesäter Rasen benötigt viele Wochen und sorgfältige Pflege bis er mithalten kann.

Rollrasen kann in den meisten Jahreszeiten verlegt werden solange die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen. Vorausgesetzt der Untergrund wurde sachgemäß vorbereitet.

Direkt nach dem Verlegen bildet er eine natürliche Rasenfläche. Das Erscheinungsbild ist von Anfang an optimal, von herkömmliche gewachsenen Rasen nicht zu unterscheiden.

Durch die sofort geschlossene Fläche, findet Unkraut keine Gelegenheit Fuß zu fassen.

Hersteller unterscheiden zwei Sorten Rollrasen:

Spiel- und Sportrollrasen

Ausgelegt für die regelmäßige Nutzung als Spiel- und Tobefläche für Mensch und Tier. Strapazierfähig mit hoher Dichte, ausgelegt für die privaten Gärten. Er bevorzugt sonnige Plätze, halbschatten wird noch toleriert, schattige Bereiche sind nicht geeignet.

Premium Rollrasen

Vergleichbar mit Zierrasen, bietet der Premium Rollrasen sattes Grün, eine ebenmäßige Vegetationsdecke. Schatten verträgt er in der Regel gut.

TIP: Rollrasen für Mährobotter - Inzwischen steht Rollrasen zur Verfügung, der auf die Pflege durch Rasenmährobotter angelegt ist. Augenmekt liegt hier vor allem auf einer dichten, gleichmäßigen Rasennarbe, für eine gut Befahrbarkeit. Für Schatten ist er eher weniger geeignet, Halbschatten und Sonne verträgt er gut.

Plath Bau - Ihr Fachmann für Rasenflächen!

Unser Team der Firma Plath aus Bad Segeberg berät Sie gerne unverbindlich und steht Ihnen rund um die Themen Rasenarten und Rollrasen, zur Seite, damit Sie die lauen Sommerabende in Ihrem Gartenparadies genießen können.

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