Artikelinhalt Terrassen aus Robinie

Robinie – eines der härtesten Hölzer Europas

Für haltbare Holzkonstruktionen im edlen Design, muss es längst nicht immer Tropenholz sein. Das Holz der Robinie ist genauso hart und widerstandsfähig wie Tropenholz, und besticht mit einer tollen Optik. Robinienholz stammt aus der europäischen Forstwirtschaft und wird gemäß Holzhandelssicherungsgesetz aus legalem Holzeinschlag gewonnen.

Bei unseren Witterungsbedingungen kann Robinienholz mindestens 20 Jahre im Boden verbleiben, bevor Fäulnis einsetzt. Für Lärchenholz gilt das für zehn Jahre, Eiche kommt auf 12-15 Jahre Haltbarkeit.

Terrassen aus Robinie

Durch seine technischen Eigenschaften, ist das Holz der Robinie ideal für den Terrassenbau geeignet. Das Holz gehört auf Grund seiner Rohdichte zu den schwersten und festesten heimischen Nutzhölzern. Es ist sehr widerstandsfähig gegen Pilze, Bakterien, Witterungseinflüssen und Insekten. Dadurch kann es ohne Imprägnierung verbaut werden.

Durch seine hohe Rohdichte ist Robinienholz außerdem schwer spaltbar. Es bilden sich dementsprechend keine Splitter oder andere potentielle Gefahren für Barfußgänger, oder Haustiere. Auch höheren Belastungen hält das Holz lange aus, bevor Abnutzungserscheinungen entstehen.

Robinie Allgemein

Die Robinie stammt ursprünglich aus Nordamerika, ist aber seit mehr als 300 Jahren in ganz Europa verbreitet. In Parks und Gärten, wurde sie als Zierbaum gepflanzt und konnte sich dadurch auch wild weit verbreiten.

Die Gewöhnliche Robinie wird auch als Falsche Akazie oder Silberregen bezeichnet. Sie ist ein sogenanntes Pioniergewächs, werden Waldgebiete zerstört, ist die Robinie einer der ersten Bäume, der das Gebiet neu besiedelt. Nur Bäume die höher wachsen als die Robinie sind nach vielen Jahren in der Lage die Monokultur, die sich bildet zu durchbrechen und die Robinie wieder zu verdrängen.

Robinie in der Holzwirtschaft

Das Holz der Robinie ist resistent gegen die Holzfäule und zu gleich biegsam und fest. Es wird im Schiffsbau, im Möbelbau und im Gartenbau eingesetzt. Traditionell wurde es als Grubenholz und Schwellenholz verwendet und findet immer noch Einsatz im Weinbau als „Stickel“.

Auch ohne chemische Konservierungsbehandlung bleibt es bei einer Verbauung im Außenbereich lange stabil. Deshalb wird es auch zum Bau von Kinderspielplätzen, Gartenmöbeln und Terrassen eingesetzt.

Robinie und Naturschutz

Als Ersatz für Tropenholz trägt die Robinie maßgeblich dazu bei, die illegale Abholzung in den Tropen zu verringern, indem sie die Nachfrage nach tropischem Holz sinken lässt.

Eine andere besondere Eigenschaft ist der hohe Zuckeranteil des Nektars aus den Robinienblüten. Die einzelnen Blüten produzieren 24 Stunden lang Nektar, durchschnittlich mit einem Zuckergehalt von 0,2 bis 2,3 mg. Dadurch sind sie die ideale Bienenweide. Die Robienie ist eine Frühsommertrachtpflanze und somit eine der ersten Nahrungsquellen für die Bienen nach dem Winter.

Der Honig wird als „Akazienhonig“ bezeichnet und sticht durch seine helle gelbliche Farbe und seine sehr flüssige Konsistenz hervor. Durch den hohen Anteil an Fructose im fertigen Honig kandiert der Akazienhonig nur langsam und ist dadurch gut haltbar.

In Brandenburg stellt die Robinie in ertragreichen Jahren bis zu 60 Prozent der Honigernte.

Allerdings ist die Pflanze beim Verzehr von Rinde, Blüten, Samen und Blättern stark giftig.

 

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